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| Herzmuskelverdickung- was nun? |
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Geschrieben von: eule79 - 10-05-2018, 11:54 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (7)
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Guten Tag,
meine Mutter, 69 Jahre, hat seit 2 wochen bei Belastung Dyspnoe und leichtes Druckgefühl retrosternal.
Mittlerweile war meine Mutter beim Internisten (kein Kardiologe): folgendes hat der Befund ergeben:
momentane Medikation (seit 2009):
metroprolol 47,5- 1-0-1
losarcomb 50 1-0-0
losartan 50 0-0-1
Blutdruckwerte bei Selbstmessungen im Normbereich.
Status: RR ho. 180/100 (pat. sehr nervös), guter AZ, mäßige Adipositas, Cor, Pulmo klinisch unauffällig; Abdomen und Nierenlager frei.
Kein Wadendruckschmerz, Homan neg.
EKG: Sinusrhythmus, Normaltyp 79, PQ-Norm, Linkshypertrophie, deutliche U Welle, vereinzelt Extrasystolen.
Echokardiographie: Gute Untersuchungsbedingungen, Vorhöfe und Herzkammern normal weit, Linksventrikuläre globale Pumpenfunktion nicht eingeschränkt. Regionale Wandkontraktionsstörungen. Deutliche konzentrische Linkshypertrophie. Grenzwertig weiter Aortenabgang mit knapp unter 40mm.
Im farbcodierten Doppler diskrete, hämodynamisch nicht wirksame Mitralinsuffizienz sowie relaxgestörtes Flussmuster bei Linkshypertrophie.
Ergometrie: Sollwert 113 Watt. Belastet wurde bis 89 Watt; Beendigung bei 78% des Sollwerts wegen peripherer muskulärer Erschöfpung und Dyspnoe.
Keine pectaginösen Beschwerden. Max. erreichte Herzfrequenz 114,reguläres RR-Verhalten bei eleviertem Ruhe Ausgangs RR.
Gehäuft ventrikuläre Extrasystolen, keine Repolarisiationsstörungen.
Ergebnis: Ventrikuläre Extrasystolie, sonst unauffällige Ergometrie ohne Hinweis für Belastungskoronarininsuffizienz.
Diagnosen: Linkshypertrophie mit Relaxstörung bei Bluthochdruck, ventrikuläre Extrasystolie, Hypercholesterinämie, Mitralinsuffizienz I
Empfohlen: Diät, regelmässiges Blutdruckmessung, beibehaltung der jetzigen Medikation, kontrolle der Blutfettwerte in 3-4 monaten, kontrolle ho. bei persistierenden Beschwerden.
Ck-Mb (<7ng/ml): 3,00
Troponin (<0,5 ng/ml): 0,05
D-Dimer (<500 ng/ml): 493,58
Bnp (<1,60 ng/ml): 0,05
Triglyceride 182 (0-150)
Cholesterin 313 (0-200)
Hdl Cholesterin 216,3 (0,0-130,00)
crp 0,4 (0,0-0,5)
Leider hat der Arzt sonst nichts weiter gesagt, was mich sehr enttäuscht. Nur dass sie in 2 Jahren (!) wieder zur Kontrolle gehen soll. Meine Mutter ist sehr müde, wenn sie spazieren geht leidet sie nach kurzer Zeit unter Atemnot und Schweissausbrüchen (ausser wenn es kühler ist, dann nicht so stark). Sie möchte sich noch eine 2. meinung bei einem Kardiologen einholen aber ansonsten fühlt sie sich recht unsicher und im Stich gelassen.
Wie schlimm steht es um sie laut Befund?
ist ihr Zustand gefährlich?
Was ausser Diät, mehr Bewegung kann sie noch machen, eventuell andere Medikamente?
Vielen Dank im voraus!
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| Update verlaufskontrolle |
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Geschrieben von: Brini - 10-01-2018, 09:16 AM - Forum: Allgemeines
- Antworten (29)
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Hallo,
Ich wollte nur kurz von meinem kontrolltermin beim Kardiologen erzählen.
Also meine EF hat sich normalisiert (60%) und meine Linke herzkammer ist gleich groß geblieben (178 ml) . Bnp ist auch normal. Der Arzt ist sehr zufrieden.
Allerdings kann er sich meine Beschwerden damit erstrecht nicht erklären. (Luftnot im stehen, schnell müde...)
Jetzt hat er gefragt ob ich schon mal auf das Marfan Syndrom getestet wurde.
Bis dahin hab ich davon noch nie was gehört.
Kennt das einer von euch?
Ich würde mich eigentlich gerne über das gute Ergebnis freuen aber irgendwie fühle ich mich jetzt noch mehr wie ein hypochonder.
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| Wieviel arbeitet ihr mit / trotz DCM ? |
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Geschrieben von: Betty1975 - 09-29-2018, 09:12 PM - Forum: GDB - Arbeitswelt
- Antworten (12)
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Hallo zusammen,
ich bin Betty, 42 und seit Dezember krankgeschrieben mit meinem Herz. Nachdem am Anfang die Diagnose Herzmuskelentzündung war, bin ich von vollständiger Genesung ausgegangen. Nach einem Auf und Ab der Gefühle, einer Reha und einem Besuch in der Uniklinik Münster ist die Diagnose nun DCM, es wird davon ausgegangen, dass sich die Pumpleistung aufgrund des Linksschenkelblockes bei 40-45 % einpendeln wird.
Momentan verlaufen die Tage bei mir ganz unterschiedlich. Ich halte mich an die Bewegungsempfehlungen, bewege den Hund und versuche den Haushalt hinzugekommen. An den Medikamenten wird noch herum gestellt und an ganz guten Tagen schaffe ich schon lange Spaziergänge, habe gut Luft und konnte ich jetzt sogar schon mal zum Yoga gehen, an schlechten Tagen liege ich viel und schaffe gerade mal die Mahlzeiten für die Kinder. Ob es an Wetter, Trinkmenge oder anderen Sachen liegt, kann ich gar nicht sagen....
Ich habe mit meinem Arbeitgeber geplant, dass ich im November mit der Wiedereingliederung ( mit 2 Stunden) starte. Ich sehe mich nach Normalität und freue mich sehr darauf. Jetzt waren die letzten 4 Tage leider welche von der schlechten Sorte. Ich hab fast nichts geschafft und muss mir eingestehen, dass ich wohl 5-6 Stunden Arbeiten am Stück nicht mehr schaffen werde
Wie arbeitet ihr nach der Diagnose mit ähnlichen Werten ?
Und wie ist es euch bei der Rückkehr ins Arbeitsleben ergangen ?
Bin gespannt auf eure Antworten
Liebe Grüße, Betty 5436221971176565_ _0
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| Ein Hallo an das Forum |
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Geschrieben von: oilie - 09-29-2018, 12:41 PM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe
- Antworten (11)
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Hallo zusammen,
mein Name ist Kai, bin 42 und seit Juli wurde bei mir DCM diagnostiziert mit einer EF von 46%.
Die massiven körperlichen einschränkungen habe ich schon seit viel Jahren gespührt, aber immer der unsportlichkeit und der vielen Arbeit verschuldet.
Herhausgefunden wurde der ganze schlamassel im März bei der Ü40 Untersuchung beim Hausartz.
Nach auffälligem EKG sollte ich einen Termin beim Kardiologen holen, was nun auch 4 Monate gedauert hat^^
Dann gings schnell, Belastungs EKG , Echo, Herzkateder.
Kardologe sagte , da ist was nicht normal, ein grösseres Herz, 40 von 60% Leistung" und beim Herzkateder wurde Narbengewebe in der linken Herzkammer gefunden. Leitungen warten Top ^^ immerhin.
Ja das war dann erst mal alles, Doc sagte, hier die Bisoprolol und hier die Ramelich, 1 Monat kein Bodybilding machen, Ausdauer Sport machen bis mir Schwindelig wird dann auf hören, bis in 4 Monaten.
Meine Hausärtzin war völlig überfordert, sagte mir wie toll sie es findet, das ich alles so tapfer aufgenommen hätte.
Hmmm die Insufizen hatte ich verstanden aber die Diagnose ist beim Kardiologen auf Grund eines Praxis Notfall bei der Nachbesprechung untergegangen.
OK DCM toll, dankeschön .
Ich hab mich an die Krankenkasse an einen Fachartztelefon gewant, da wurde ich dann aufgeklärt.
Bin dann zum Kardiologen, der mir dann das offen Nachgespräch auch nachgereicht.
Nun sitz ich da, hab erst Ende Oktober die Nachuntersuchung, keine Reha, keine Herzgruppe und keine Ratschläge wie man sein Leben richtig umgestaltet.
Die Handbremse kam ja von den Medis, wie dann auch die Insufizenerscheinungen ( hatte ich vorher nicht)
Wie gehts nun weiter , könnt ihr mir helfen, Reha, Kur Seminar, wie sieht mit der Arbeit aus (Büro / Produktionsleitung)
Sport ist mein Ergometer , Schaue gerade das ich nie über 100 Puls komme , je nach gusto 1 -1,5 std alle 2 tage .
Muss man wirklich die erste Zeit das ganze aussitzen? Einfach nur kopfschüttel.
Ich würde mich freuen ,
wenn ihr mir für den Anfang gut Tips geben könntet.
LG Kai
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