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  Belastungsgrenze Finden
Geschrieben von: defi - 04-06-2009, 07:47 PM - Forum: Allgemeines - Antworten (11)

Hallo
Mal sehen was ihr alles noch könnt. Auch die mit dem Defi sollen hier schreiben. Scheue euch nicht und sei mal ehrlich und damit könnt ihr andere helfe.

Trotz mein Defi mache ich viele Gatenarbeiten selbst. Von A bis zu Z
Ich grabe um. Aber wenn es nicht mehr geht, mache ich eine kurze pause. Baumschneiden und Heckeschnitt mache ich auch selber.
Aber bei jeder Belastung merke ich später wie mein Herz mehr arbeiten tut als sonst. Von Herzstoloer bis zum schwere Herzklopfen kommt noch scmerzen in der Brust dazu.
Aber wie man sieht, gebe ich nicht auf. Ich kämpfe weiter. Denn es macht einfach spaß sein schaffen später zu bewundern.
Als Leutchen. Screibt mal eure Erfahrung hier hin.

Confuseduper:
LG defi

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  Martinus Krankenhaus & Uni Düsseldorf
Geschrieben von: Bigi - 04-03-2009, 05:52 PM - Forum: Klinikbewertungen - Keine Antworten

Ich war in zwei Krankenhäuser, als ich Kammerflimmern
damals hatte.
Im Martinus-Krankenhaus in Düsseldorf, fuhr mein Mann mich hin. Der Hausarzt forderte mich auf,sofort ein Krankenhaus auf zu suchen.
Kam erst für einen Tag auf die Intensiv,danach zur Überwachung, auf Station.
Ich wurde sehr gut übewacht und man versuchte mein
Herz mit Medis in den Rhythmus zu bekommen.
Aber mein Herz kam immer mehr aus dem Rhythmus.
Zurück auf die Intensiv. Dort waren alle, aber auch alle
Ärzte um mich rum.Es wurde alles getan, was man tun
konnte.Die Ärzte taten wirklich ihr Bestes.
Doch dann kam das Krankenhaus mit diesem Fall an seine
Grenzen.Man überwies mich in die Uni-Düsseldorf. :rtw:
Hierzu muss ich dem Martinus-Krankenhaus ein großes
Lob aussprechen, dass sie mich in die Uni überwiesen haben.Das ist nicht bei allen Krankenhäuser so selbstverständlich.
Auf der Akut-Intensiv empfing mich sofort das Team von
Prof.Dr.Strauer.Hier wurde wieder alles getan, was man
an Möglichkeiten hatte.Ich wurde keinen Augenblick
alleine gelassen.Als das nächste Kammerflimmern
sich ankündigte, war Prof.Dr.Strauer sofort auch dabei.
Hier wieder ein großes, großes Lob an meine Lebensretter!!!!! Confuseduper: Soviele Ärzte, Schwestern und
Pfleger, die auch meine angeknackste Seele berührten.
Was ich niemals vergessen werde und mir in Erinnerung bleibt, ist die liebevolle Pflegerin, mit ihrer Schülerin, die
mich pflegten, weil ich mich nicht bewegen durfte. Confusedpritze:
Das Essen war köstlich.Na, nu? Fragt man sich, aber es war so! Ich muss glutenfrei Essen, was schon nicht einfach ist.Was mich erstaunte,war, dass ich am 3. Tag,
mitten in der Nacht, meine glutenfreie Mahlzeit bekommen konnte.Auf der Intensiv, gibt es kein Tag und Nacht, man ist auf alle Fälle vorbereitet. Und dann
kann auch das warme Essen auch mal mitten in der Nacht
kommen.Super Confuseduper:
Die Überwachung-Intensiv war auch sehr gut. Ich bekam
immer alles verständlich erklärt. Warum ,wieso? Kein Problem, man hatte Geduld.
Alles in allem, ich hatte viel, viel Glück,zur rechten Zeit am
rechten Ort und viele gute Helfer (meine Schutzengel)
an meiner Seite.
Ein großes Lob und vielen Dank an alle die an meiner
Seite waren.
Ich kann diese zwei Krankenhäuser nur weiter Empfehlen Confuseduper:

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  Vorstellung von Chatmama73
Geschrieben von: chatmama73 - 04-03-2009, 05:25 AM - Forum: Neu hier? Eure krankheitsverläufe - Antworten (8)

Guten Morgen an alle Mitglieder,
jetzt möchte ich mich dann doch mal vorstellen.
Also ich bin 35 Jahre und Mama von zwei entzückenden Kindern.2 1/2 und 7 Jahre.
Seit der Geburt der kleinen leide ich unter DCM anfänglich mit einem EF von nur 24%.Die Diagnose bekam ich ein jahr später nach der Geburt meiner Tochter.Im Dez.07.
Ich war erst einmal fassungslos und tausend Fragen schwirrten mir durch den Kopf.Ich war auch wütend auf mich,da ich schon eher hätte zum Arzt gehen müssen.Litt schon lange unter Atemnot,Erschöpfung und extremen Husten.
Nach der Auswertung eines Langzeit EKGs legte man mir auch nahe mir einen Defi einsetzen zu lassen.Den bekam ich dann im Februar 2008.
In dem ganzen letzten Jahr ging es trotzdem nicht wirklich bergauf.Trotz Medis.Aber zur Zeit fühle ich mich gut und ich hoffe das es so bleibt.
Denn meine beiden süßen brauchen mich.Genau wie ich sie um das Leben zu genießen.

Das soll es erst einmal von mir gewesen sein.Seit mir aber bitte nicht böse,wenn ich mich nicht all zu oft melde.Denn ich bin ziemlich aktiv im Defi-Forum.Das ist mir sehr ans Herz gewachsen.Na und dann die beiden Kids.Das kostet viel Kraft.Denn mein Mann ist leider die ganze Woche als Kraftfahrer unterwegs.
Also seht es mir nach.
Ich schaue immer wieder gern vorbei und wenn ich Zeit und einen Rat oder Tipp habe melde ich mich auch gern zu Wort.

So nun wünsche ich allen einen schönen Tag und ein schönes WE,
Bine Rolleyes

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  Charite Campus Benjamin Franklin Berlin
Geschrieben von: agloco - 04-02-2009, 08:10 PM - Forum: Klinikbewertungen - Antworten (2)

In der Charite Campus Benjamin Franklin ( 1200 Betten) habe ich nun mittlerweile 24 Tage verbracht.

Ich wurde 2008 aus einem ortsansässigen KH nach Berlin in die Charite verlegt, da in diesem Klinikum weitaus mehr Kompetenz im Bezug auf die HI vorhanden ist.(damals Dilatative Kardiomyopathie) Als erstes lag ich erstmal 2 Stunden allein mit akuter Herzschwäche in der Aufnahme, da sich plötzlich keiner mehr an mich erinnern konnte, wollte?!. Auf der Station angekommen, wurde mir eine Telemetrie angelegt um mich dauerhaft zu überwachen und das Aufstehen wurde mir erlaubt, obwohl ein stricktes Verbot herschte. Hier hatte sich erstmals die fehlende Kommunikation zwichen den einzelnen Ärzten gezeigt, was sich die nächsten zwei Wochen fast täglich erneut zeigen sollte.
Der eine Arzt kommt, setzt Medikamante ab, dann kommt der nächste und fragt welcher Idiot das angeordnet hat. Hier weiß keiner über den anderen Bescheid.
Wer hier behandelt werden möchte, sollte als erstes viel Geduld mitbringen. Allein beim Herzecho, EKG usw. kommen schnell Wartezeiten von 4 Stunden zusammen, genau so sieht es aus, wenn man bspw. nach einer OP irgendwo auf dem Gang abgestellt wird und auf einen "Fahrer" wartet. Somit kann es schnell passieren, dass man 3 Stunden auf dem Gang steht nur um 30 Meter weiter aufs Zimmer geschoben zu werden!!! Also Geduld, Freunde :-) (Wobei das sicher auch nicht alltäglich ist) Diese Beispiele stellen sicherlich den Extremfall dar, den ich aber anscheinend genau abgepast habe, also lasst euch nicht abschrecken, so schlimm ist es nun auch nicht. Smile
Die Zimmer auf den kardiologischen Stationen sind meist 3 Bett Zimmer, die allerdings vieeeeel zu klein sind. Die Toiletten befinden sich eine Tür weiter auf dem Gang, was mich überhaupt nicht stört, ganz im Gegenteil!


Zu dem Pflegepersonal ist zu sagen, dass sie sich wirklich bemühen und stets freundlich und nett sind. Ein Pluspunkt.
Hier ist alles etwas lockerer und nicht so steif wie in anderen Klinken.
Als Privatpatienten stehen generell nur 2 Bett Zimmer zur Verfügung.

Die Assistenzärzte sind sehr engagiert und voll bei Ihrer Sache. Doch muss natürlich immer erst die Zusage des zuständiges Oberarztes erfolgen um etwaige Schritte einzuleiten und dort fängt der Kreislauf wieder an. Beispiel: Als ich eine von drei Flexülen nun mittlerweile schon 7 Tage im Arm hatte und das Blut bereits darin geronnen war, musste ich leider 4 mal meine Bitte äußern, diese zu entfernen, ehe etwas passiert ist.

Des weiteren ist dieses Krankenhaus nichts für absolute "Freunde des Sterilen". Es ist halt alt aber zweckmäßig !!!!

FAZIT : Das Benjamin Franklin ist mit Sicherheit ein sehr inovatives Krankenhaus mit breitem Behandlungsspektrum. Diese Ärzte behandeln nach neuestem Stand der Medizin(spezielle Therapien,viele Studienangebote). Etliche medizinische Sensationen sind hier bereits gelungen.
An der Behandlung an sich, habe ich garnichts auszusetzen. Hier wissen die Ärzte wirklich was sie machen !
Doch alles hilft nichts, wenn die administrative Arbeit nicht funktioniert.

Ein Tipp: Klappt etwas nicht oder seit ihr unzufrieden, macht eurem Ärger sofort!! Luft. Es soll auch helfen,(laut anderen Patienten) wenn man mal die Kamera heraus holt und die Misstände anfängt zu fotografieren, vor den Augen des Personals. (sicher nicht jedermanns Sache, habe den Tipp nur selbst bekommen)

Mich vergisst zum Glück fast niemand dort, liegt aber vieleicht an meinem Alter, was sehr ungewöhnlich ist.

PS.: Es ist ein sehr Raucherfreundliches Haus. Raucher finden auf fast jeder Station am Ende einen kleinen Raucherbalkon.

Grüße
Alex

Nachtrag 01.2011: Leider habe ich nach dieser Bewertung weitere schlechte Erfahrungen in dieser Klinik gesammelt und bleibe dieser nun fern. Es kann sich mitlerweile einiges zum positiven geändert haben, wer weiß. Dennoch empfehlenswert. Smile

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  Klinikum Dortmund Mitte - Herzzentrum Dortmund
Geschrieben von: Daniel1988 - 04-02-2009, 07:28 PM - Forum: Klinikbewertungen - Antworten (7)

Dann fang ich aus aktuellem Anlass einfach mal an !!

Also ich kann vom Klinikum Dortmund Mitte nur positiv berichten.. Es fängt in der Notaufnahme schon an, alle super besorgt und führsorglich... Als ich dann auf die Intensivstation kam waren auch ALLE sehr nett und wirklich Kompetent, soweit ich das wegen meines Bewusstseins überhaupt beurteilen kann.

Naja das Essen war weniger lobenswert, es wird wohl außerhalb zubereitet,dann mit einem LKW angeliefert und Eingeschweißt serviert.... Schmeckt nach nichts halbes und nichts ganzes.

Fazit : Als akut Klinik würde ich das Haus jederzeit empfehlen, wenn ich allerdings die Wahl hätte und es nicht so eilig ist, würd ich mir doch etwas anderes suchen, allein schon wegen der Verpflegung.

Bald folgt mein Rehabilitationsbericht, die ich hoffendlich antreten werde. Das hängt von der Versicherung ab.

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