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Hallo,
jaja, ich lebe noch :-) , hab im Moment nur einiges um die Ohren, lese aber immer mal wieder mit wenn ich Zeit habe.
Zum Thema Autofahren:
Thilo ist seit seiner Erstdiagnose im Mai 2002 nur noch ein oder zwei mal Auto gefahren. Mittlerweile sagt er, dass er gar nicht weiss ob er es überhaupt noch könnte. Ihm ist die Gefahr viel zu gross das er andere mit "ins Unglück" stürzt.
Und ich muss mit ihm nicht um den Schlüsel von meinem Auto kämpfen, hat also auch was für sich :-)
Susi
Lieben Gruß von der Susi
Mein Mann hat seit 2002 DCM, mittlerweile den dritten ICD, seit 11/2017 einen LVAD (Kunstherz) und ist seit 11/2018 für die HTX gelistet
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was tun wenn man auf das Auto angewiesen ist ?
wenn man auf einem Dorf wohnt
die Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe Bahn Fährhafen und Flughafen beinhalten, der Nahverkehr sich auf Busse beschränkt die meist nur stündlich fahren.
Und nicht jeder Bus kann auch einen E-Rollstuhl mitnehmen.
Das abwägen, ob man in der Lage ist ein Auto zu führen oder doch lieber nicht, dies muß jeder für sich entscheiden.
Viele Faktoren spielen hier eine Rolle und sie sind individueller Art.
Gruß Percy
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also wegen dem fahren wird viel zu viel hick kack gemacht. wenn sich jeder der mit 2 bier oder so aus der kneipe kommt genauso viel gedanken machen würde, wäre viel geholfen. oder wie oft fährt man übermüdet ? ist mit den gedanken ganz wo anders usw. also ich fahre, denn der tag hat 24 std also 1440 minuten. wenn ich davon 10 min am tag im auto verbringe ist das viel. das sind 0,7 % . das heißt das die chnce das der defi während der fahrt auslöst ziemlich verschwindend gering ist.
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Moin moin Heller,
richtig was Du schreibst, bei der fahrzeit und nur mit dem Defi zu kalkulierend. Medikamente können aber auch derbe was durcheinander bringen, Kreislaufmässig zB. Bei mir kann schon kräftiges abschnauben durch die Nase Schwindelgefühle hervorrufen, oder niesen. Wenn der Kreislauf auf einem tiefen Level gefahren wird mit Medikamenten, das ist schon mehr als nur Vorsicht geboten.
Gruß Percy
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genau das meine ich, die fahrtüchtigkeit muss jeder vor fahrtbeginn selber für sich entscheiden. als ich noch gesund war, habe ich auch mal wegen kopfschmerzen auf ne motorrad tour verzichtet und ne stunde später musste ich von einer sekunde auf die andere kotzen. wenn mir das während der fahrt passiert wäre, hätte es mich gut geschmissen denke ich. will damit nur sagen, dass thema betrifft jeden, auch gesunde menschen. ich weiß nicht ob meine rechnung mit dem defi eine milchmädchen rechnung ist, aber mir kommt sie schlüssig vor. :thumbsup:
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Moin Moin Heller,
Deine Rechnung ist schon schlüssig Du kannst sozusagen zu Fuß zur Arbeit gehen grins, was aber mit jenen die täglich zwischen 50 und 100 km fahren müssen ?
ich hatte früher 50 km zur Arbeit
Gruß Percy
aber ansonsten ok
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Also ich weiss ja auch nicht................macht ihr Euch da nicht viel zu viele Gedanken ?
Mensch, dann dürfte ja kaum noch jemand Auto fahren !
Mir hat man in der Klinik damals erklärt, dass man nach Einsetzen des Defi´s 1/2 Jahr nicht Auto fahren darf........dann wär es aber erlaubt. Also.........macht Euch nicht so nen Kopf..........das ganze Leben ist täglich lebensgefährlich.......nicht nur hinterm Steuer !!
Beste Grüße, Illy
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Jo, illy, da hast du recht. Und ich denke auch, dass man selbst verantwortungsvoll genug ist. Aber was wenn man die Entscheidung gar nicht selber getroffen hat? Wie ist das rechtlich und zivilrechtlich. Was wäre z.B., wenn Du in dem halben Jahr gefahren wärst und wärst z.B. jemanden rauf gefahren, was mit Defi ja gar nichts zu tun hätte. Zahlt dann die Versicherung auch nicht? Macht man sich strafbar? Rechtlich ist das unübersichtlich. Ich musste ja beim Arzt unterschreiben, dass ich nicht fahren darf, was echt total übertrieben ist. Meine Kardio und behand. Klinik würden mich fahren lassen, können aber den Schriebs von diesem Notarzt nicht rückgängig machen. Das ist echt heikel. Und soooo anstrengend ohne Auto.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
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Sobald Dir ein Arzt oder ein Amt bescheinigen, dass Du nicht fahren darfst, machst Du Dich strafbar, wenn Du es trotzdem tust.
Bei einem Unfall - egal ob Du schuld hast oder nicht..........bist Du auf jedenfall in der Haftung !
Also - wenn jemand für einen gewissen Zeitraum aus gesundheitlichen Gründen nicht Autofahren darf oder auch nur soll.........
Hände weg vom Steuer. Das kann verdammt teuer werden !!
Beste Grüße, Illy
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Hallo Illy, danke für die Auskunft, das hatte ich befürchtet. Natürlich will ich mich nicht strafbar machen. Hoffentlich bleibt es lange kühl. Wenn es echt Sommer wird, bin ich sonst aufgeschmissen, denn dann kann ich die Strapazen mit öffentlichen Verkehrmitteln und der Wärme vergessen. Dann hocke ich echt zu Haus, wie frustrierend, aber es ist ja ein Ende in Sicht und in dieses KH gehen ich nie wieder, da lasse ich mich lieber ein paar Kilometer weiter fahren...Frustnörglerin vom Dienst, weil es hier heute schon ein wettermäßiger Vorgeschmack auf Sommer war
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
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