04-17-2019, 10:27 AM
Hallo Tim,
es tut mir leid, dass die Untersuchung kein besseres Ergebnis geliefert hat.
Vorab: ich selbst habe keinen Defi, sondern einen Herzschrittmacher.
Deine Ängste und Sorgen kann ich gut verstehen. Seit über 10 Jahren bin ich nun herzkrank (DCM anfänglich EF28, Mitral-und Aortenklappeninsuffizienz) und ich konnte mir auch nie vorstellen, mir einen Defi oder Schrittmacher einsetzten zu lassen. Bei mir wurde 2009 nach einer elektrophysiologischen Untersuchung entschieden, dass ich keinen Defi bekommen muss. Über die zehn Jahre hinweg hätte ich nun aber meine Meinung etwas revidiert (ich habe nun ja auch einen Schrittmacher).
Vielleicht kannst du es mit der Zeit nicht so betrachten, dass du "verloren" hast, sondern es als Chance sehen auf ein wieder einigermaßen normales Leben, wenn auch mit Defi? Das ist anfangs sicherlich schwer und es gibt ja auch Einschränkungen. Allerdings würde ich denken, weniger als mit der Weste. Der Defi ist einfach immer mit von der Partie und du und dein Herz seid auf der sicheren Seite. Das würde, wenn sich dein Herz anderweitig noch mehr erholt hat (gib nicht auf, das kann dauern), viel mehr Möglichkeiten bieten, auch sportlich wieder aktiver zu werden, ohne Angst, plötzlich tot umzufallen.
Die Prognosen, die die Ärzte geben, bewahrheiten sich zum Glück oft nicht. Es kann durchaus besser werden als erwartet, das habe ich selbst erlebt. Aber ich habe auch erlebt, dass das Herz wohl immer der Schwachpunkt sein wird, auch, dass das ganz unerwartet zuschlagen kann. Ich würde den Defi mittlerweile als Sicherheit betrachten.
Gruß und alles Gute für dich!
Sylvia
es tut mir leid, dass die Untersuchung kein besseres Ergebnis geliefert hat.
Vorab: ich selbst habe keinen Defi, sondern einen Herzschrittmacher.
Deine Ängste und Sorgen kann ich gut verstehen. Seit über 10 Jahren bin ich nun herzkrank (DCM anfänglich EF28, Mitral-und Aortenklappeninsuffizienz) und ich konnte mir auch nie vorstellen, mir einen Defi oder Schrittmacher einsetzten zu lassen. Bei mir wurde 2009 nach einer elektrophysiologischen Untersuchung entschieden, dass ich keinen Defi bekommen muss. Über die zehn Jahre hinweg hätte ich nun aber meine Meinung etwas revidiert (ich habe nun ja auch einen Schrittmacher).
Vielleicht kannst du es mit der Zeit nicht so betrachten, dass du "verloren" hast, sondern es als Chance sehen auf ein wieder einigermaßen normales Leben, wenn auch mit Defi? Das ist anfangs sicherlich schwer und es gibt ja auch Einschränkungen. Allerdings würde ich denken, weniger als mit der Weste. Der Defi ist einfach immer mit von der Partie und du und dein Herz seid auf der sicheren Seite. Das würde, wenn sich dein Herz anderweitig noch mehr erholt hat (gib nicht auf, das kann dauern), viel mehr Möglichkeiten bieten, auch sportlich wieder aktiver zu werden, ohne Angst, plötzlich tot umzufallen.
Die Prognosen, die die Ärzte geben, bewahrheiten sich zum Glück oft nicht. Es kann durchaus besser werden als erwartet, das habe ich selbst erlebt. Aber ich habe auch erlebt, dass das Herz wohl immer der Schwachpunkt sein wird, auch, dass das ganz unerwartet zuschlagen kann. Ich würde den Defi mittlerweile als Sicherheit betrachten.
Gruß und alles Gute für dich!
Sylvia


