08-23-2017, 07:32 AM
Danke Herzlos, ich lese in und zwischen den Zeilen, dass Du überhaupt nicht herzlos bist!
An der Co-Abhängigkeit bin ich am arbeiten, mit Unterstützung.
Es gibt erstmal positives zu berichten:
Mein Freund und ich hatten viele Gespräche und ich habe ihm deutlich gesagt, wie seine Aussagen die Menschen in seinem Umfeld belasten, und dass ich Verständnis habe für seine Stimmung und dass niemand erwartet, dass er fröhlich hüpfend durch den Tag geht.
Und ich habe offen gesagt, dass es mich vor den Kopf schlägt, dass mein Freund nicht Dankbarkeit fühlen kann dafür, dass er noch/wieder lebendig ist.
Anscheinend hat er sich alles mal zu Gemüte geführt und bemüht sich seitdem um achtsamen Umgang. Stimmungen kommen und gehen, und dann sitzt man halt mal schweigend nebeneinander - das akzeptier ich lieber als das Nach-außen-tragen der inneren theatralischen Kämpfe. Das Schweigen lässt immerhin Nähe zu, auch wenn es sich traurig oder schmerzhaft anfühlt. Das kann man ja teilen.
Er hat sich sogar aufgerafft zu einigem - er hat mir mit Recherchen geholfen für meine Angelegenheiten, hat sein Hobby wieder ausgekramt und sucht jetzt Gleichgesinnte... Beachtlich! Er macht Schritte aus der Isolation raus!
Und er hat seine Arbeitsschuhe wieder anprobiert und diesmal auch angekriegt - trotz der lädierten Zehen.
Alles schien so zuversichtlich - bis gestern, da merkte er, dass er eine Erkältung bekommt...
Und jetzt? Muss er wirklich so beunruhigt sein?
Da er wieder ganz empfindlich geworden ist, verstehe ich nicht weswegen genau er beunruhigt ist:
Er hat Angst vorm starken Husten, weil dann der Herzrhythmus wieder dauerhaft unregelmäßig werden kann?
Oder weil die Aortendissektion ein Risiko ist, was durch Husten (Druck auf die Aorta?) verstärkt wird?
Immer wenn er beunruhigt ist, bin ich das automatisch auch, und wenn er sich dann mal ne Zeit lang nicht meldet und/oder es ihm schlechter geht, kommen mir gleich die schlimmsten Gedanken...
Und die darf ich ihm ja nicht zeigen, er weiß das ja wie es mir geht, und wenn ich ihn auch noch damit belaste, ist ihm ja auch nicht geholfen...
Die Aortendissektion hat er ja chronisch, und damit hat er schon einige Erkältungen überlebt... Aber da war eben noch nichts operiert...
Meint ihr, das ist eine Gefahr? Sollte man Husten-Hemmer nehmen oder wie das Zeug heißt? Oder lieber den Husten zulassen, weil sonst die Bronchien zu viel verschleimen?
An der Co-Abhängigkeit bin ich am arbeiten, mit Unterstützung.
Es gibt erstmal positives zu berichten:
Mein Freund und ich hatten viele Gespräche und ich habe ihm deutlich gesagt, wie seine Aussagen die Menschen in seinem Umfeld belasten, und dass ich Verständnis habe für seine Stimmung und dass niemand erwartet, dass er fröhlich hüpfend durch den Tag geht.
Und ich habe offen gesagt, dass es mich vor den Kopf schlägt, dass mein Freund nicht Dankbarkeit fühlen kann dafür, dass er noch/wieder lebendig ist.
Anscheinend hat er sich alles mal zu Gemüte geführt und bemüht sich seitdem um achtsamen Umgang. Stimmungen kommen und gehen, und dann sitzt man halt mal schweigend nebeneinander - das akzeptier ich lieber als das Nach-außen-tragen der inneren theatralischen Kämpfe. Das Schweigen lässt immerhin Nähe zu, auch wenn es sich traurig oder schmerzhaft anfühlt. Das kann man ja teilen.
Er hat sich sogar aufgerafft zu einigem - er hat mir mit Recherchen geholfen für meine Angelegenheiten, hat sein Hobby wieder ausgekramt und sucht jetzt Gleichgesinnte... Beachtlich! Er macht Schritte aus der Isolation raus!
Und er hat seine Arbeitsschuhe wieder anprobiert und diesmal auch angekriegt - trotz der lädierten Zehen.
Alles schien so zuversichtlich - bis gestern, da merkte er, dass er eine Erkältung bekommt...
Und jetzt? Muss er wirklich so beunruhigt sein?
Da er wieder ganz empfindlich geworden ist, verstehe ich nicht weswegen genau er beunruhigt ist:
Er hat Angst vorm starken Husten, weil dann der Herzrhythmus wieder dauerhaft unregelmäßig werden kann?
Oder weil die Aortendissektion ein Risiko ist, was durch Husten (Druck auf die Aorta?) verstärkt wird?
Immer wenn er beunruhigt ist, bin ich das automatisch auch, und wenn er sich dann mal ne Zeit lang nicht meldet und/oder es ihm schlechter geht, kommen mir gleich die schlimmsten Gedanken...
Und die darf ich ihm ja nicht zeigen, er weiß das ja wie es mir geht, und wenn ich ihn auch noch damit belaste, ist ihm ja auch nicht geholfen...
Die Aortendissektion hat er ja chronisch, und damit hat er schon einige Erkältungen überlebt... Aber da war eben noch nichts operiert...
Meint ihr, das ist eine Gefahr? Sollte man Husten-Hemmer nehmen oder wie das Zeug heißt? Oder lieber den Husten zulassen, weil sonst die Bronchien zu viel verschleimen?


