11-21-2014, 10:07 AM
Auch wenn ich Carina Recht gebe, was die oft allzu schnelle Psychoschiene bei den Ärzten betrifft, so scheint mir bei dir doch eine Art Angststörung zumindest mit vorzuliegen. Alle deine Symptome kenne ich gut. Das Catapresan ist ein Mittel gegen Bluthochdruck - wenn du aber prinzipiell gar keinen wirklichen Bluthochdruck hast, sondern dieser nur in Zusammenhang mit einer Angststörung/Panikattacke auftaucht, dann nutzt das Catapresan eher wenig bzw. kann solche Wirkungen wie Kopfweh, Schwindel etc. haben.
Mein "Schwiegersöhnchen" - 39 Jahre, fit, gesund, kein Alkohol, sportlich aktiv- hat es vor ein paar Wochen aus dem berühmten heiteren Himmel heraus erwischt. Genau so, wie du es schilderst. Alle Untersuchungen (Blut, EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck, CT Hirn - alles o.B.) . Erstmedikation Tavor (hat geholfen), dann umgestellt auf ein Antidepressivum (hat nur bedingt geholfen, dafür tinnitusähnliches Ohrensausen verursacht). Ihm geht es richtig elend, und natürlich stellte sich auch schnell die "Angst vor der Angst vor der nächsten Panikattacke" ein. Ein fieser Teufelskreis. Er ist jetzt in psychotherapeutischer Behandlung und nimmt zusätzlich Medis (gegen Panikattacken und Depressionen).
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass bei mir ein Medikament aus der Gruppe der SSRI super geholfen hat (nach 3 Tagen scheußlichen Nebenwirkungen, die sich aber lohnen durchzustehen). Diese relativ neuen Medis werden inzwischen eigentlich meistens eingesetzt bei derlei Angststörungen (auch bei Depressionen). Man kann sie - im Gegensatz zu
Tavor - über einen längeren Zeitraum einnehmen, ohne in eine körperliche Abhängigkeit abzudriften. Man muss sich nur ganz langsam wieder ausschleichen, wenn es soweit ist. Natürlich sollte man begleitend auf jeden Fall eine Therapie machen, die Medis sind im Prinzip nur eine "Krücke", aber sie verschaffen Erleichterung und neue Kraft.
Dies nur als Hinweis, dass die Psychoschiene nicht immer verkehrt sein muss. Du musst das aber natürlich selber für dich rausfinden (lassen). Wenn organisch alles gründlich abgeklärt ist, müsstest du dich vll. eventuell mit einer solchen Diagnose anfreunden.
Kopf hoch, ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht.
Mein "Schwiegersöhnchen" - 39 Jahre, fit, gesund, kein Alkohol, sportlich aktiv- hat es vor ein paar Wochen aus dem berühmten heiteren Himmel heraus erwischt. Genau so, wie du es schilderst. Alle Untersuchungen (Blut, EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck, CT Hirn - alles o.B.) . Erstmedikation Tavor (hat geholfen), dann umgestellt auf ein Antidepressivum (hat nur bedingt geholfen, dafür tinnitusähnliches Ohrensausen verursacht). Ihm geht es richtig elend, und natürlich stellte sich auch schnell die "Angst vor der Angst vor der nächsten Panikattacke" ein. Ein fieser Teufelskreis. Er ist jetzt in psychotherapeutischer Behandlung und nimmt zusätzlich Medis (gegen Panikattacken und Depressionen).
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass bei mir ein Medikament aus der Gruppe der SSRI super geholfen hat (nach 3 Tagen scheußlichen Nebenwirkungen, die sich aber lohnen durchzustehen). Diese relativ neuen Medis werden inzwischen eigentlich meistens eingesetzt bei derlei Angststörungen (auch bei Depressionen). Man kann sie - im Gegensatz zu
Tavor - über einen längeren Zeitraum einnehmen, ohne in eine körperliche Abhängigkeit abzudriften. Man muss sich nur ganz langsam wieder ausschleichen, wenn es soweit ist. Natürlich sollte man begleitend auf jeden Fall eine Therapie machen, die Medis sind im Prinzip nur eine "Krücke", aber sie verschaffen Erleichterung und neue Kraft.
Dies nur als Hinweis, dass die Psychoschiene nicht immer verkehrt sein muss. Du musst das aber natürlich selber für dich rausfinden (lassen). Wenn organisch alles gründlich abgeklärt ist, müsstest du dich vll. eventuell mit einer solchen Diagnose anfreunden.
Kopf hoch, ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht.
Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe in der Maske von Unannehmlichkeiten.


