12-17-2009, 02:59 PM
[size=24]Wenn ich schlechte Laune
habe...
...fahre ich zum McDrive:
Und so geht’s
dann da weiter…
"Haben sie etwas vom Huhn?"
Aus dem
Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber
eindeutig mit
"...icken" endet. Ich antworte:
"Später vielleicht, zunächst möchte ich
etwas essen."
Etwas lauter tönt es zurück: "CHICKEN!"
Ich kann es
mir nicht verkneifen:
"Nein, ich würde es gleich selbst abholen."
Eine
kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte
Visage des
McKnecht vor. Als die Sprechpause zu lang werden droht, sage ich:
"Ach so,
Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht. Haben sie
vielleicht Presskuh mit
Tomatentunke in Röstbrötchen?"
"Hamburger?" fragt mein unsichtbares
Gegenüber zurück.
Der Wahrheit entsprechend erwidere ich:
"Nein, ich
bin von hier. Aber hat das denn Einfluss auf
meine
Bestellung?"
"Wol-len Sie ei-nen
H-a-m-b-u-r-g-e-r?"
"Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme
einen."
"Schieß?"
"Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit
hier. Mittlerweile ist
meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke,
ich kann es
erneut riskieren."
Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig
Leid zu tun. Er kann ja nichts
für den Job. Aber ich ja auch nicht
.
"Ob Sie KÄÄÄSE auf dem Hamburger möchten!?"
"Ah ja, gern. Ich
nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse,
, von einer Seite leicht
angeschmolzen."
Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher "Sicher doch"
oder
"A.............." lautet, kann ich nicht exakt
heraushören.
Deutlicher jedoch erklingt nun:
"Was
dazu?"
"Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen
frittierten
Kartoffelstäbchen."
"Also Pommes?"
"Von mir aus
auch die!"
"Groß, mittel oder klein?"
"Gemischt. Und zwar jeweils
genau zu einem Drittel große, mittlere
und kleine."
"WOLLEN SIE MICH
EIGENTLICH VERARSCHEN?"
Diese wiederum sehr laut formulierte Frage,
verstehe ich klar und
deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort:
"Falls
das die Bedingung ist, hier etwas zum Essen zu bekommen: Ja!
Also machen wir
weiter?"
Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Etwas zu den
Pommes?"
"Ein schönes Entrecôte, blutig und ein Glas 1996er
Spätburgunder, bitte"
"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR
BLUTIG!!!"
"Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den
Wein."
"Schluss jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"
Schon
vorbei. Gerade jetzt, als es anfängt lustig zu werden. Aber ich
habe noch ein
Trumpf im Ärmel. Ich zahle mit einem 500-Euroschein:
"Tut mir leid, aber ich
habs nicht größer."
Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein
Problem!"
Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf
den
Stahltresen klappern.
Nicht mit mir, Freundchen! Ich will den
Triumph! Zeit also fürs Finale:
"Kann ich eine Quittung bekommen?" fragte
ich überfreundlich. "Ist
ein Geschäftsessen."
[/size]
habe...
...fahre ich zum McDrive:
Und so geht’s
dann da weiter…
"Haben sie etwas vom Huhn?"
Aus dem
Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber
eindeutig mit
"...icken" endet. Ich antworte:
"Später vielleicht, zunächst möchte ich
etwas essen."
Etwas lauter tönt es zurück: "CHICKEN!"
Ich kann es
mir nicht verkneifen:
"Nein, ich würde es gleich selbst abholen."
Eine
kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte
Visage des
McKnecht vor. Als die Sprechpause zu lang werden droht, sage ich:
"Ach so,
Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht. Haben sie
vielleicht Presskuh mit
Tomatentunke in Röstbrötchen?"
"Hamburger?" fragt mein unsichtbares
Gegenüber zurück.
Der Wahrheit entsprechend erwidere ich:
"Nein, ich
bin von hier. Aber hat das denn Einfluss auf
meine
Bestellung?"
"Wol-len Sie ei-nen
H-a-m-b-u-r-g-e-r?"
"Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme
einen."
"Schieß?"
"Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit
hier. Mittlerweile ist
meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke,
ich kann es
erneut riskieren."
Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig
Leid zu tun. Er kann ja nichts
für den Job. Aber ich ja auch nicht
.
"Ob Sie KÄÄÄSE auf dem Hamburger möchten!?"
"Ah ja, gern. Ich
nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse,
, von einer Seite leicht
angeschmolzen."
Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher "Sicher doch"
oder
"A.............." lautet, kann ich nicht exakt
heraushören.
Deutlicher jedoch erklingt nun:
"Was
dazu?"
"Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen
frittierten
Kartoffelstäbchen."
"Also Pommes?"
"Von mir aus
auch die!"
"Groß, mittel oder klein?"
"Gemischt. Und zwar jeweils
genau zu einem Drittel große, mittlere
und kleine."
"WOLLEN SIE MICH
EIGENTLICH VERARSCHEN?"
Diese wiederum sehr laut formulierte Frage,
verstehe ich klar und
deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort:
"Falls
das die Bedingung ist, hier etwas zum Essen zu bekommen: Ja!
Also machen wir
weiter?"
Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Etwas zu den
Pommes?"
"Ein schönes Entrecôte, blutig und ein Glas 1996er
Spätburgunder, bitte"
"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR
BLUTIG!!!"
"Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den
Wein."
"Schluss jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"
Schon
vorbei. Gerade jetzt, als es anfängt lustig zu werden. Aber ich
habe noch ein
Trumpf im Ärmel. Ich zahle mit einem 500-Euroschein:
"Tut mir leid, aber ich
habs nicht größer."
Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein
Problem!"
Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf
den
Stahltresen klappern.
Nicht mit mir, Freundchen! Ich will den
Triumph! Zeit also fürs Finale:
"Kann ich eine Quittung bekommen?" fragte
ich überfreundlich. "Ist
ein Geschäftsessen."
[/size]
Beste Grüße, Illy


