01-25-2009, 09:58 PM
Hallo manfred,
da gebe ich dir teilweise Recht. Viele werden sich angesprichen fühlen, wenn man sagt, man vernachlässigt stark seine Freunde.
Auf der anderen Seite geht es hier um falsche Freunde, die einen in so einer schweren Situation allein lassen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Von zehn Freunden bleiben auf einmal nurnoch 2 übrig, die aber dann auch ständig für einen da sind, locker mit der Krankheit umgehen usw.
Meine persönliche Erfahrung sieht so aus, dass sehr viele Menschen, vor so einer schweren Erkrankung einfach Angst haben und vor weg laufen wollen. Und in jungem Alter, wie bei der Sarah, sieht es sowieso ganz anders aus.
Man ist einfach nicht mehr "cool", wenn man behindert ist, man nicht mehr mit feiern gehen kann und stark eingeschränkt ist. Mit so einem will keiner was zu tun haben, das ist Fakt in unserer Gesellschaft. Dann gibt es Ausnahmen, das sind dann die, die übrig bleiben.
Doch wie du sagtest, "Wenn du selber mit deiner Krankheit klar kommst, dann können das auch die Freunde!!!"
Da ist sehr viel dran! Aber kann man denn nach 3 oder 4 Monaten Erkrankung schon darüber lachen und freudig durchs leben gehen? Einige können es vieleicht doch für die Masse ist es doch ein langer Weg in dem wahre Freunde auch mal zurück stecken müssen. Man muss doch erstmal mit sich selbst ins Reine kommen und die krankheit akzeptieren, ehe sie andere akzeptieren können.
Wenn ich Totkrank bin und wochenlang im Kh liege und keiner von denen kommt mal auf die Idee einfach mal anzurufen oder eine sms zu schreiben, dann denke ich mir, ich bedeute denen überhaupt garnichts und sie haben mir alle nur was vorgespielt.
So seh ich das
Lg Manfred
alex
da gebe ich dir teilweise Recht. Viele werden sich angesprichen fühlen, wenn man sagt, man vernachlässigt stark seine Freunde.
Auf der anderen Seite geht es hier um falsche Freunde, die einen in so einer schweren Situation allein lassen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Von zehn Freunden bleiben auf einmal nurnoch 2 übrig, die aber dann auch ständig für einen da sind, locker mit der Krankheit umgehen usw.
Meine persönliche Erfahrung sieht so aus, dass sehr viele Menschen, vor so einer schweren Erkrankung einfach Angst haben und vor weg laufen wollen. Und in jungem Alter, wie bei der Sarah, sieht es sowieso ganz anders aus.
Man ist einfach nicht mehr "cool", wenn man behindert ist, man nicht mehr mit feiern gehen kann und stark eingeschränkt ist. Mit so einem will keiner was zu tun haben, das ist Fakt in unserer Gesellschaft. Dann gibt es Ausnahmen, das sind dann die, die übrig bleiben.
Doch wie du sagtest, "Wenn du selber mit deiner Krankheit klar kommst, dann können das auch die Freunde!!!"
Da ist sehr viel dran! Aber kann man denn nach 3 oder 4 Monaten Erkrankung schon darüber lachen und freudig durchs leben gehen? Einige können es vieleicht doch für die Masse ist es doch ein langer Weg in dem wahre Freunde auch mal zurück stecken müssen. Man muss doch erstmal mit sich selbst ins Reine kommen und die krankheit akzeptieren, ehe sie andere akzeptieren können.
Wenn ich Totkrank bin und wochenlang im Kh liege und keiner von denen kommt mal auf die Idee einfach mal anzurufen oder eine sms zu schreiben, dann denke ich mir, ich bedeute denen überhaupt garnichts und sie haben mir alle nur was vorgespielt.
So seh ich das

Lg Manfred
alex
Linksventrikuläre Herzinsuffiziens seit 2008 8% Ef und seit 2020 48% EF - Defiträger
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