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| Bewegung tut gut......... |
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Geschrieben von: Ilo - 08-14-2009, 11:41 AM - Forum: Therapien/Erfahrungen
- Antworten (26)
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Herzschwäche: Sport macht leistungsfähiger
Die Herzschwäche steht meistens am Ende einer langen Herz-Kreislauf-Krankheit wie Bluthochdruck oder einer Verkalkung der Kranzarterien. Ärzte haben darum noch bis Anfang der 90er-Jahre von Sport abgeraten. Sie fürchteten, die Belastung könnte dem ermüdeten Herzmuskel den letzten Stoß versetzen. Doch inzwischen wird deutlich: Sport in Maßen schadet nicht im Geringsten.
Ganz im Gegenteil: Frauen und Männer mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) werden durch körperliches Training sogar leistungsfähiger. So hat eine Studie an der Universität in Ancona (Italien) mit 99 Teilnehmern gezeigt: Patienten, die sich regelmäßig bewegten, hatten ein geringeres Herztod-Risiko als Sport-Abstinenzler. Auch mussten die Trainierten seltener ins Krankenhaus eingewiesen werden, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Circulation (99, 1999).
Die Lebensqualität verbessert sich
Sport steigert die Leistungsfähigkeit der Patienten, bestätigt auch eine Studie am Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität Saarbrücken. "Sie nahm in unserer Untersuchung um 12% zu. Das hört sich zunächst nicht beeindruckend an. Doch es handelt sich nicht selten um den entscheidenden Sprung über die Schwelle, so dass die Patienten z.B. wieder Treppen ohne Luftnot bewältigen können", sagt Studienleiter Dr. Tim Meyer. Die Lebensqualität der gut über 50 Teilnehmer - überwiegend im Alter zwischen 45 und 65 Jahren - hätte sich folglich deutlich verbessert.
Die Gefäße werden weiter
Warum Sport bei Herzinsuffizienz so gut tut, hat vielerlei Gründe: "Es fängt damit an, dass die Patienten merken: 'Mein Körper kann ja doch noch etwas.' Das wirkt sehr stimmungsaufhellend", meint Meyer. Die Wirkung auf die Herzleistung sei jedoch eher indirekt: "Die Funktion der anderen Organe wie der Skelettmuskulatur verbessert sich - so stellen sich hier etwa die Gefäße wieder weiter. Auf diese Weise wird es auch fürs Herz leichter, diese Körperregionen zu durchbluten", erklärt Meyer.
Wer nicht Sport treiben darf
Gesundheitsfördernd ist Sport allerdings nur, wenn die Herzinsuffizienz stabil ist. Das heißt: Die Patienten dürfen nicht im Ruhezustand unter Atemnot leiden oder unter Wassereinlagerungen in der Lunge (Lungenödem). Strikt verboten ist körperliche Anstrengung unter anderem auch, wenn:
* der Patient gerade einen Herzinfarkt hinter sich hat
* der Herzkranke im Ruhezustand unter akuten Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße leidet (instabile Angina pectoris)
* das Herz gefährliche Arrhythmien zeigt
* der Herzmuskel akut entzündet ist (Myokarditis)
* der Patient unter einem fieberhaften Infekt leidet
Grundsätzlich dürfen Patienten mit Herzschwäche nur Sport treiben, wenn ihr Arzt sie zuvor getestet und ein Trainingsprogramm für sie entwickelt hat. Sollte der Hausarzt hier nicht weiterhelfen können, empfiehlt Meyer, eine Herzsportgruppe aufzusuchen: Die Ärzte dort sind oft auf individuelle Trainingsprogramme spezialisiert. Die Teilnahme an einer Herzsportgruppe wird häufig aber nicht möglich sein, da sie vor allem für weniger schwere Herzkrankheiten vorgesehen sind, nicht aber für Herzinsuffizienz: Für Patienten mit Herzschwäche müssten die Gruppen kleiner sein, da eine intensivere medizinische Überwachung notwendig ist, meint Meyer. Das aber finanzieren die Kassen bislang nicht.
Sehr zu empfehlen: Ausdauersport - Jedoch nicht Schwimmen
So müssen Herzinsuffizienz-Patienten sich also oft allein aufraffen. Am besten wählen sie einen Ausdauersport wie schnelles Gehen, Walken oder Fahrradfahren. "Denn hierbei handelt es sich um Aktivitäten, die vernünftig kontrollierbar sind. Beispielsweise bei Fußball oder Handball ist dies nicht der Fall, weil je nach Spielsituation die Belastung mehr oder weniger intensiv ist", sagt Meyer. Auch Schwimmen zählt zu den Ausdauersportarten. Doch von diesem beliebten Freizeitvergnügen rät Meyer Patienten mit Herzschwäche ab. "Oft lässt der Wasserdruck den Blutdruck steigen und führt zu vermehrten Rhythmusstörungen."
Das Training sollte sich nicht über Stunden hinziehen: 30 bis 45 Minuten reichen völlig. Wichtig ist aber, dass es mehrmals - idealer Weise häufiger als dreimal - in der Woche stattfindet. Zu jeder Sportstunde gehört übrigens das Pulszählen - entweder mit der Hand oder einem Pulstester. Klassische Warnhinweise für Überlastung wie Angina pectoris spüren Patienten mit Herzinsuffizienz nämlich nicht in jedem Fall. Hinweise kann ihnen dann nur die Pulsfrequenz geben.
(gelesen bei Liveline - Medizin im Internet)
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| Schwerbehindertenausweises Vorteile / Nachteile / Antrag |
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Geschrieben von: Ilo - 08-14-2009, 11:22 AM - Forum: GDB - Arbeitswelt
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Schwerbehindertenausweises Vorteile / Nachteile / Antrag
21.01.2009 gelesen bei Novartis Deutschland :
Mit Hilfe des Schwerbehindertenausweises sollen einige der durch die Erkrankung und Behandlung entstandenen Nachteile ausgeglichen werden; also nicht etwa nur die Nachteile von Erwerbstätigen. Dieser Ausgleich geschieht durch Vergünstigungen auf mehreren Ebenen und ist nicht zuletzt abhängig von dem festgestellten Grad der Behinderung (GdB).
Vorteile_NachteileZu den Vergünstigungen zählen bei einem Grad der Behinderung von
50 % und mehr:
* Erhöhter Kündigungsschutz am Arbeitsplatz.
* Hilfen zur Erhaltung bzw. Erlangung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes, z. B. technische Hilfen oder Lohnkostenzuschüsse.
* Beschleunigung des Eintritts des Renten- bzw. Pensionsbezuges.
* Überstundenbefreiung (Wunsch).
* Anspruch auf Zusatzurlaub von fünf Tagen pro Jahr bei einer 5-Tage-Arbeitswoche.
* Bevorzugte Abfertigung bei Behörden.
* Je nach Höhe des zuerkannten GdB diverse Steuererleichterungen: So kann ein Pauschbetrag jährlich steuermindernd geltend gemacht werden.
* Vergünstigungen bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Bäder, Museen etc.
* Ab 80 % Behinderung gibt es Freibeträge beim Wohngeld. Davon profitieren vor allem Bezieher von kleinen Renten.
* Die Fehlbelegungsabgabe bei Sozialwohnungen kann mit Schwerbehindertenausweis ermäßigt werden.
* Die Bahncard kann für die Hälfte des Normalpreises bei mindestens 80 % GdB erworben werden.
* Mitgliedsbeiträge in Verbänden und Vereinen (z. B. ADAC) sind häufig reduziert.
* Je nach zusätzlichen Merkmalen gibt es Vergünstigungen bei Rundfunk- und Fernsehgebühren, Kfz-Steuer, Freifahrten, Reduzierung der Eintrittspreise.
Änderungen des Behinderungsgrades
Natürlich kann der Grad der Behinderung im Verlauf der Zeit geändert werden, und zwar nach oben genauso wie nach unten. Bei einer Verschlechterung sollte unverzüglich ein Antrag erfolgen. Im Allgemeinen gilt der Schwerbehindertenausweis für die Dauer von fünf Jahren. Die Gültigkeitsdauer kann dann auf Antrag nach erneuter Prüfung verlängert werden.
Übrigens haben nicht nur Deutsche, sondern auch die in Deutschland lebenden Ausländer und Staatenlosen Anspruch auf die im Schwerbehindertengesetz festgelegten Vergünstigungen.
Sodele......genug trockene Info......
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| Vegetarier |
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Geschrieben von: Sternchen - 08-11-2009, 06:16 PM - Forum: Off Topic
- Antworten (11)
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hallo Illy,
ich lebe jetzt schon seit 11 jahren vegetarisch.
naja, von vegetariern lernen das geht wohl nicht so wirklich. ich habe es einfach aus einem gefühl raus gemacht.
wenn du fragen hast, frage mich per PN.
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| Mal wieder beim Doc....... |
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Geschrieben von: Ilo - 08-10-2009, 02:23 PM - Forum: Allgemeines
- Antworten (6)
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Hallole........
heute war ich mal wieder beim Doc........besser gesagt, beim Kardiologen.....mein Hausarzt ist bis Ende August im Urlaub. Habe es einfach nicht mehr ausgehalten.....dieses ständige Stechen in der linken Brust.......wieder diese doofen Clown´s, die in meiner Brust fangen spielen...oder Schlagzeug ? Na ja.....jedenfalls bin ich heute morgen aufgewacht und beschlossen.........heut geh ich zum Arzt.
Dieses Ungewisse.......was ist da wieder los.......das macht einen ganz schön fertig.........Zu den Schmerzen und Rythmusstörugen kommt allgemeines Unwohlsein, Schwindel und daduch eben auch Depristimmung dazu.
Nervt wie Sau !!!!!!!!!
Da "mein" Kardi auch im Urlaub ist, hat man mich zu dessen Vertretung geschickt. Ein ganz ein Netter Doc.
Habe heute morgen um 09:00 Uhr dort angerufen....mein Anliegen erzählt und um 10;00 Uhr kam ich schon dran.............soviel zum Thema, alle Ärzte sind doof.........(stimmt gar nicht ) Denn.....so wie es in den Wald reinruft.......so hallt es zurück.......
Nun gut......
Also......de Schmerzen kommen nicht vom Herzen....ich kann beruhigt sein.......ist eher ne Sache von der Brustwirbelsäule. Wäre ein total untypischer Schmerz fürs Herz.........EF ok, Herzgröße im Rahmen des Grenzwertes.......also alles ganz ok.
A B E R: ich wurde doch feste geschimpft !!! Weil......ich trinke zu wenig !
Also........das gilt echt für alle.......Wir müssen einfach mehr trinken. Der Doc hat mir das ganz toll erklärt. Ohne Wasser kein Leben......das wissen wir alle. Wer aber zuwenig trinkt.......auch wir Herzkranke, denen kann es nicht gut gehn. Das Ergebnis ist dann Schwindel, Übelkeit, Unwohlsein, Rythmusstörungen.
Wenn´s draussen warm ist, dann sollen es schon 2 l Wasser sein.........aber auf keinen Fall weniger.
Werde mir das nun echt zu Herzen nehmen.......im Wahrsten Sinne des Wortes.......denn ich habs echt auf nicht mehr als nen 3/4 bis 1 l gebracht.
Der Doc hat sich eine knappe Stunde um mich gekümmert.........wieder soviel zum Thema " Gesundheitswüste" und er hat mich erst wieder gehen lassen, nachdem der Herzbluttest (weiss nicht wie der heißt.....aber zeigt wohl an, ob etwas akutes am Herzen war oder ist) fertig war. Während der Wartezeit hat er mir ein Glas und eine Flasche Wasser hingestellt.
Und ich bin kein Privatpatient. Ihr seht also........es gibt schon noch genügend Ärzte, die Ihr Handwerk ernst nehmen.
Er hat mich dann gehen lassen.......der Test war negativ.
Und er hat gemeint.........ich müsse mein Herz viel mehr benutzen. Nicht belasten oder überlasten, sondern benutzen..............wenn ich das nicht tue, dann wird es auf lange Zeit immer schwächer und schwächer.....
Also.......an Euch alle.......
Trinken.........und Herz benutzen........Spazierengehen...mal normal......dann ein paar Meter stramm........etwas strammer.....dann wieder normal.............
Na, das versuch ich jetzt mal.........
Und noch ne Info..............der EF Wert.......der lag jetzt beim Kardi grade mal bei 40 % . Hat mich geschockt, weil mein HA kam auf über 50 %.
Der Kardi hat nur abgewunken und erklärt, dass dies eigentlich nie ein exakter Richtwert sein kann. Jeder Doc misst anders............Wichtig sei ganz alleine, wie ich mich fühle.............und jetzt gehts mir aufgrund all dieser Info´s schon wieder ein großes Stück besser !!
Ich hoffe, dem Andy wird es ebenso ergehen.
Andy, ich denk an Dich und drück Dir die Daumen... uper:
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